Leash
Ein Gurt, Seil oder Band, das dich mit dem Wheel verbindet. Wenn du absteigst (und das wirst du), rollt das Wheel nicht in den Verkehr, einen Hang hinunter oder gegen ein geparktes Auto.
Beim Lernen
Eine Leash ist in den ersten Übungsstunden am nützlichsten. Du wirst dutzende Male absteigen. Ohne Leash heißt jeder Abstieg: einem Wheel hinterherlaufen, das weiterrollt, an Bordsteinen abprallt und Kratzer sammelt.
Die Debatte
Manche argumentieren, Leashes seien gefährlich, weil man sich darin verfangen kann. Andere schwören darauf. Der Mittelweg: Nutze sie bei Übungen mit niedriger Geschwindigkeit, halte sie kurz genug, dass sie sich nicht um deine Beine wickeln kann, und lege sie ab, sobald deine Abstiege kontrolliert sind.
Berge und Gelände
Einige Rider nutzen eine Leash auch in den Bergen oder in steilem technischem Gelände, wo ein runaway Wheel weit bergab stürzen kann. Wenn du sie außerhalb des Lernens nutzt, muss sie elastisch und berechenbar sein: Sie soll das Wheel nach dem Abstieg auffangen, nicht dich wie ein Anker rucken oder unter die Füße geraten.
Schneller Asphalt
Bei hoher Geschwindigkeit auf Asphalt ist eine Leash meist keine gute Idee. Wenn ein Rider die Beeps ignoriert, kann ein Sturz das Wheel in ein schweres Projektil an der Leine verwandeln. In der EUC-Community gab es Fälle, in denen das Wheel danach überschlagen ist, oben und im Controllerbereich eingeschlagen hat und stärker beschädigt war, als wenn es einfach weggerutscht wäre.
555 take
Benutze eine Leash beim Lernen und vielleicht in langsamem, steilem Gelände, wenn dein Setup elastisch und kontrollierbar ist. Dein Wheel ist teuer und wird ohne Leash davonrollen, aber bei schneller Fahrt auf Asphalt kann sie mehr Chaos erzeugen als verhindern. Sobald du zuverlässig fährst, ohne alle 30 Sekunden abzusteigen, kannst du sie weglassen.